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Strom Indischer Pädagogik

 
Thomas Friedrich

Strom Indischer Pädagogik
Artikel Nr.: 703
ISBN: 978-3-86585-703-3
Seitenanzahl: 367

Preis: 29,90 EUR
(inkl. 7% MwSt.)

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Inhalt:

Shakti, ein kurzes hinduistisches Stichwort
Samsara, das Rad indischer Erziehung
Herbstbrief zum Ekta-Parishad-Phänomen oder Gandhianische Einordnungen
Des Mahatmas verlorener Nachfolger - Vermerk zu Vinoba Bhave 1
Henri Le Saux´ Gott der Saccidananda-Trinität, eine Hindu-Christliche Integration
Die Bhagavadgita und ihre Wahrnehmung bei Swami Vive-kananda und Mahatma Gandhi
Anthropologische Weltsuche - Vermerk zu Vinoba Bhave 2
Platons Liniengleichnis und Aurobindos Hierarchie
Der Mahatma Indiens oder Die Geburt der Dritten Welt
Buch und Reihe - Die Linie des Geschaffenen
Afrikaexkurs zur Freude des Forschens. Das Gesicht des Amadou Hampate Ba aus Mali
Das Humanum indischer Literaten
Antwort auf die menschliche Notgestalt - Arbeitsbericht zur Sar-vodaya-Indien-Initiative Bayreuth
Versuch einer Malayalam-Zeitschrift, Projektbericht
Brief zum Land aus Alleppey
Nothilfe für unberührbare Flutopfer in Tamilnadu
Montessori-Landschule im Talavadi-Hochtal
Fr. Aloysius d´ Fernandez: Suche und Zutrauen (1991)
Fr. Thomas Kochery: Eine Geschichte von Indiens Fischervolk (1993)
Jochen Schmidt: Mannikam-Briefe, Praktikumsbericht aus dem Bergland Keralas (1993)
Dwarko Sundrani: Samanvaya Ashram, Bodhgaya, Indien (1999)
Jyothibhai Desai/ Acharya Ramamurty/ Subash Mehta/ Daniel Mazgaonkar/ Kusum Deshpande: Briefe zu Sarvodaya (1999-2001)
Fr. Antonysamy S.: Die Armen winkten uns herbei - Modell alter-nativer Seelsorge (2000)
Lee Bach Bayram: Signale aus dem Ashram der Harmonie (2001)
Elisabeth Kreuz: Eine erschütternde Erfahrung, eine faszinierende Idee und einige mutige Schritte in die Zukunft (2005)
Sabine Krug/ Pfr. Michael Heeg: Über unsere Erfahrungen mit Dalits (2005)
Peter Bergdoll/ Thomas Friedrich: Zwei Alte im Gespräch (2007)



Weitere Informationen
Autorentext:
Kern und Anlaß und auch Namensgeber dieser Sammlung ist der "Samsara"-Text, ein langgewordener Aufsatz, an sich eine späte Nacharbeit zu meiner Doktorarbeit 1998-2001 und ur-sprünglich als Zeitschriftenbeitrag vorgesehen, hat diesen letzte-ren Rahmen mit jedem neuen Satz verlassen und ist selber zu einem kleinen Büchlein angewachsen. Um ihn gruppieren sich weitere Aufsätze jüngeren Datums, Kurzbeiträge, kleinere Ver-suche, aber auch Berichte, allesamt bereits verschiedentlich publiziert gewesen und darüber, daher auch einer gewissen Prüfung und Würdigung unterzogen. Nicht weniger wichtig und wesentlich als die wissenschaftliche Reflexion und Hermeneutik sind die direkten Begegnungen und Indienerfahrungen, die ei-genen und die von Freunden und Gefährten, die ich hier dank-bar mit aufnehmen durfte. Die Sammlung zeugt von einer Weise der Schreibarbeit, die ihre subjektive Beteiligung bei allem (und hohem) objektiven Anspruch nicht verschweigt und gerne jenen Übergang von Wissenschaft und Kunst unterstreicht, den einst Yehudi Menuhin (1979) in einem Vortrag in London 1959 analytisch differenziert und exakt expliziert hatte, den Sri Auro-bindo (1991) in ersten Manuskripten 1914-1919 gar als hierarchi-schen Aufstieg und als Einheit einer geistigen Entwicklung for-muliert hatte. Denn jede Mitteilung ist Kunst, sobald sie ihr Audi-torium wirklich ansprechen möchte. Das Agens meines Schreibmotivs aber, das Mysterium Indiens und des fremden Südens, voller Attraktion und Angst zugleich, ist die Freude an der vielgesichtigen Gestalt der Welt und das Staunen über das Wundervolle des Humanums, das auch sein unfaßbar Schreckli-ches birgt.