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Zunge zeigen - Das Calcutta Social Project - Unterrichtsmaterialien

 
Jos Schnurer

Zunge zeigen - Das Calcutta Social Project - Unterrichtsmaterialien
Artikel Nr.: 144
ISBN: 978-3-86585-144-4
ISSN: 1439-0051
Seitenanzahl: 38

Preis: 13,50 EUR
(inkl. 7% MwSt.)

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Inhalt:

Ein missglücktes Experiment?
Eine Annäherung an die „Höllenfahrt“ von Ute und Günter Grass nach Kalkutta
Der Schmelztiegel Kalkutta
Aus Günter Grass‘ Tagebuch
Unfassbare Naturgewalt
Arbeitsanweisung für Schüler
Kali – die Göttin mit der herausgestreckten Zunge
Gebete zur Göttin Kali
Auszug aus Günter Grass‘ Tagebuch
Was ist Indien – was ist Kalkutta?
Ein Dorf namens Nanpur
Aufgaben für Schülerinnen und Schüler
Solidarität ist kein leeres Wort
„Education is our birth right“
Materialien, Informationen, Medien und Kontakte



Weitere Informationen
Autorentext:
„Das Calcutta Social Project hat mein Leben verändert“, so bekennt Günter Grass sein Engagement für die Initiative des pensionierten indischen Lehrerehepaares Karlekar. Die Lehrer bringen den rund 300 Kindern, die sonst nirgendwo anders eine Chance haben, im „Street Children Programme“ nicht nur Lesen und Schreiben bei, sondern vermitteln ihnen vor allem Selbstbewusstsein. Ihre Liedtexte, wie „Wir wollen Frieden für den Slum, wir wollen Wasser für den Slum“, erinnern an Paulo Freire. Trotz aller Mängel und Rückschritte, z. B. auch dadurch, dass einige Eltern ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken, weil sie als Müll- und sonstige Arbeiter wenigstens ein bisschen zum notwendigen Lebensunterhalt beitragen, ist Günter Grass stolz auf sein Engagement in Indien. „Vor 20 Jahren war unsere Hauptaufgabe, den Kindern erst mal etwas Richtiges zu essen zu geben. Und jetzt bilden wir sie schon aus“. Dabei gibt er sich keinen Illusionen hin. „Leider hat sich an der sozialen Situation in Calcutta noch sonst in der Welt etwas geändert. Im Gegenteil: es wird in vielen Regionen schlimmer, weil sich der Globalisierungsprozess, was man im reichen Westen und Norden nicht wahrhaben will, wieder einmal auf Kosten der Dritten Welt vollzieht, die noch mehr von den Weltmärkten abgeschnitten wird“