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Ethos der Inklusion - Eine Spurensuche in der Behindertenrechtskonvention

 
Arnold Köpcke-Duttler

Ethos der Inklusion - Eine Spurensuche in der Behindertenrechtskonvention
Artikel Nr.: 226
ISBN: 978-3-86585-226-7
ISSN: 1612-2313
Seitenanzahl: 163

Preis: 23,90 EUR
(inkl. 7% MwSt.)

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Inhalt:

1. Einleitung

2. Die Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung 

3. Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen und das Menschenrecht auf Ernährung

4. Montessori-Schulen und die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen

5. Notiz eines Gesprächs über eine „Pädagogik der Inklusion“

6. Ethische und rechtliche Grundlugen der Inklusion Ein Blick in die Elementar-Pädagogik

7. Behindertenrecht und das Menschenrecht auf Gleichheit

8. Das Menschenrecht auf integrative und inklusive Bildung

9. Rechtliche und pädagogische Gedanken zu der neuen Behindertenrechtskonvention

10. Menschenrecht auf Bildung in gegenseitiger Achtung

11. Streit um das Menschenrecht auf Inklusion  Sozialrecht und Schulrecht im Disput

12. Stellungnahme zu dem „Bericht zum 1. Beauftragungszeitraum des Wissenschaftlichen Beirats Inklusion“

13. Rechtlicher Rahmen einer Inklusiven Bildungslandschaft



Weitere Informationen
Autorentext:
In diesem Buch wird nicht einfachhin ein Loblied auf die Inklusion gesungen, als wäre sie ein hehres Ideal. In den dreizehn Teilen wird nach ihren ethischen Grundgedanken gesucht, ohne dass Konflikte dieser regulativen Idee mit sich selbst und Züge ihrer inneren Gegenstrebigkeit übergangen werden.

In der Einleitung wird der interkulturelle Blick geschärft, den gerade die Behindertenrechtskonvention abverlangt. In den folgenden Teilen bildet die Mitte die herausfordernde Idee der menschlichen Würde, wobei Zusammenhänge zwischen ihr und dem Menschenrecht auf Ernährung gedacht werden. Die gegen Armut und Krieg als Verletzungen der konkreten Humanität sich auflehnende Konvention wird dann in ihren Wirkungen auf Montessori-Schulen und auf das Feld der Elementarpädagogik verdeutlicht.

Der siebente und der achte Teil bringen Gedanken zu einem Rechtsethos der Gleichheit, wobei die rechtliche Ebene verschränkt wird mit der pädagogischen. Das Menschenrecht auf gegenseitige Achtung begründet der zehnte Teil. In dem folgenden Teil wird ein Rechtsstreit erörtert angesichts eines Disputs zwischen dem Sozialrecht und dem Schulrecht.

Die beiden abschließenden Teile zeigen die Herausforderung, die eine differenzierende Inklusion für die Bildungspolitik, insbesondere für eine gründliche Reform der Schulen mit sich bringt. Hier mischt sich der Verfasser ein in die schulpolitische Diskussion in Bayern und anderswo. Seine Bereitschaft zum Gespräch mit dem Wissenschaftlichen Beirat Inklusion tritt hervor, gerichtet gegen dogmatische Verengungen und Vereinfachungen. Die erneuernde Kraft, die das Ethos der Inklusion in sich hält, kann nicht übersehen werden. So werden im dreizehnten Teil rechtliche Rahmenbedingungen inklusiver Bildungslandschaften dargestellt.

Insgesamt will der Verfasser in einer öffentlichen Diskussion, in der das Wort Inklusion zuweilen unbedacht gesprochen und mittlerweile inflationär verwendet wird, die Aufmerksamkeit lenken auf einige seiner ethischen Grundgedanken und diese freilegen.