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Offene Altenarbeit als Empowerment. Das Beispiel "inForum".

 
Hinrich Olsen

Offene Altenarbeit als Empowerment. Das Beispiel
Artikel Nr.: 310
ISBN: 978-3-86585-310-3
ISSN: 1612-2305
Seitenanzahl: 170

Preis: 23,90 EUR
(inkl. 7% MwSt.)

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Inhalt:

1. Demographische Veränderungen
Kritische Betrachtung der demographischen Veränderungen
2. Strukturwandel des Alters
Verjüngung, Entberuflichung, Singularisierung, Feminisierung, Hochaltrigkeit, Soziale Unterschiede, Individualisierung, Strukturwandel und Individuum
3. Alter(n) und Altersbild
Die Ambivalenz des Altersbildes, Anthropologische Grundlagen – Vom Altersbild zum Menschenbild       
4. Offene Altenarbeit
Offene Altenarbeit - Gestern und heute, Innovation und Emanzipation – Leitbegriffe einer neuen Altenarbeit
5. Das inForum
Entwicklung und Ziele, Gesetzliche Grundlage, Das Prinzip der Kostenfreiheit, MitarbeiterInnen des inForum, Das neue Ehrenamt, Strukturen des inForum, Angebote
6. Reflexion
Persönliche und theoretische Basis der Reflexion
Entstehung des inForum
Zielgruppenorientierung
BesucherInnen-Orientierung
Ältere Menschen als ehrenamtliche MitarbeiterInnen
Die Leitung von Gruppen und Kursen durch Ehrenamtliche    
Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
Reflexion der theoretischen Grundlagen
Aufgaben und Prinzipien einer neuen offenen Altenarbeit
Positives Altersleben
Das Konzept des erfolgreichen Alterns
Das Kompetenzmodell
Das Empowermentkonzept

Empowerment versus Defizitorientierung     
Empowerment - Prozess auf verschiedenen Ebenen
Das inForum als Bildungsstätte
Geschichte und Entwicklung der Altenbildung
Erscheinungsformen der Altenbildung
7. Zusammenfassung und Ausblick      



Weitere Informationen
Autorentext:
Das inForum wurde Ende 1994 als ein neues Angebot im Rahmen der offenen Altenarbeit in Oldenburg eröffnet. Es wurde im Kulturzentrum der Stadt in einem freiwerdenden Trakt als Bildungs-, Beratungs-, Vermittlungs- und Begegnungsstätte für die ältere Generation eingerichtet. Diese Einrichtung ist Ausdruck dafür, dass versucht wird, auf vielfältige Veränderungen in der Gesellschaft und bei älteren Menschen im besonderen zu reagieren.
Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Frage, wie eine sinnvolle und hilfreiche Altenarbeit gestaltet werden kann. Diese ist nicht ohne gesellschaftliche Bezüge zu denken. Alter wird aber häufig immer noch sehr einseitig wahrgenommen, etwa bei der meist rein quantitativ orientierten Diskussion um demographische Veränderungen. Wesentlich für eine differenzierte Betrachtung aktueller Entwicklungen und Herausforderungen sind darüber hinaus qualitative Veränderungen. Beide Aspekte von Veränderung werden dargestellt und diskutiert.
In diesem Kontext werden bisher klare Kategorien wie Alter/ Altern brüchig und undurchsichtig. Bilder vom Alter(n) wirken sich prägend in der öffentlichen Diskussion zu offener Altenarbeit aus und haben Folgen für deren konzeptionelles Arbeiten. Ebenso wenig wie andere Gruppen dürfen ältere Menschen gesondert wahrgenommen werden. Sie sind Menschen und deshalb ist in der (offenen) Altenarbeit neben einem differenzierten Altersbild ein Bewusstsein für das je eigene Bild vom Menschen erforderlich. Dafür werden in diese Arbeit einzelne anthropologische Elemente von Paulo Freire eingebracht.